Samstag, 21. November 2009

DSLR-Spiegelreflexkamera beim Trekking: "I love it RAW"

Nach der Tour ist mir beim durchsehen der Bilder aufgefallen das ich an einem der schönsten Tage großen Mist gebaut habe. Bei einer etwas schwierigen Lichtsituation habe ich auf die Kamera im manuellen Modus eingestellt und mein Bild gemacht (Pfotenabdruck im Schnee). Meistens habe ich die Blendenautomatik benutzt und je nach Situation manchmal Zeitautomatik oder den Manuellen Modus.

Dann vergaß ich den Modus wieder umzuschalten. Leider bemerkte ich das erst am Col de Nou Creus, das gesamte Stück über die Bergrücken vom Col de Eyne bis hierher wurde dann in 40 massiv überbelichteten Bildern festgehalten:


Original Out-of-Cam


Da ich eigentlich fast nur im RAW-Modus fotografiere, war noch genug Information in den Kanälen um noch mit wenig Aufwand recht viel aus dem Bild herauszuholen:


Nach 3 Minuten Nachbearbeitung


Bei JPEG wären solche Ergebnisse nicht so ohne weiteres möglich gewesen.

Was habe ich am Bild gedreht? (Adobe Lightroom 2.5)
* Wiederherstellung auf 100
* Helligkeit runter auf -65
* Bereiche für Himmel/weit entfernte Bergkette und die Berge vor mir festgelegt
* Bereich "Himmel" nachkorrigiert (Belichtung, Helligkeit und Kontrast wieder etwas hoch)
* Bereich "Erde" nachkorrigiert (Belichtung und Helligkeit nur wenig hoch)

Ich denke lieber so ein Ergebnis als gar kein Ergebnis. Daher sag ich nur: Wenns geht und man die Zeit zum nachbearbeiten hat: Immer den RAW-Modus verwenden.

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