Sonntag, 31. August 2008

Reiseroute 09/2008 - Ullapool - Cape Wrath

Nach vielfältiger Planung, umwerfung der selbigen und Neuplanung steht die Route jetzt fest:

Die Gesamtstrecke beträgt ca. 160 Kilometer, verteilt auf ca. acht Tage. Die Reiseroute ist natürlich nicht fix und kann bei schlechter Witterung, Hochwasser von Flüssen und ähnlichen Situation sich noch ändern.

Die grobe Route gibt es wieder zur Ansicht in Google Maps und Google Earth:

Link zu Google Maps
Link zum Download der KMZ-Datei (Öffnen mit: Google Earth)


18.09. Donnerstag
Am 18.09. beginnt die Tour mit dem Bustransfer von Strathpeffer nach Ullapool. Gegen 10.00 Uhr beginnt dann in Ullapool die eigentliche Tour. Es geht anfangs den Ullapool River hinauf in Richtung Osten. Vorbei am Loch Achall, Loch An Daimh und der Bothy Knockdamph folgt eine Flussquerung bei einer Furt und dann weiter zum Rappach Water. Dort in der Nähe der Bothy "Duag Bridge" wird das erste Nachtlager sein.
Tagesdistanz: 24km



19.09. Freitag

Weiter geht es Richtung Osten über die Oykel Bridge. Hier im dicht Bewaldeten Glen Oykel geht es über Pfade Richtung Norden in Richtung Assynt. Vorbei an Loch Ailsh ist hier das Nachtlager von Tag 2 - am Fuße des Ben More Assynt.
Tagesdistanz: 22km



20.09. Samstag

Der dritte Tag wird einer der anstrengendsten. Zuerst geht es auf die Munros Cornival (980m) und den Ben More Assynt (998m), von wo es eine atemberaubende Aussicht über die Landschaft geben sollte. Wieder runter von den Bergen, über einen Pfad Richtung Norden zum höchsten Wasserfall Großbritanniens - den Eas a'Chual Aluinn. In dem Umfeld steht auch das Lager von Tag 3.
Tagesdistanz: 21km


21.09. Sonntag
Vom Lager in der Nähe des Eas a'Chual Aluinn geht es weiter in Richtung Westen, bis ich auf die Landstraße A894 treffe. Hier muss ich leider der Straße einige Kilometer folgen, bis ich über den winzigen Ort Unapool nach Kylesku komme. Dort gehts nach einer Pause weiter über die Kylesku Bridge, welche das große Loch Kylesku überspannt.
Weiter über Pfade in Richtung NordOsten, wo ich im Niemandsland vor Loch Stack die nächste Nacht verbringen werde.
Tagesdistanz: 23km


22.09 Montag
Weiter bei Loch Stack über eine Brücke über den River Laxford einen Pfad entlang bis zum Fuße des Arkle. Hier verlasse ich den Pfad und Folge einem kleinen Flüsslein an der Ostseite des LochA'Garbh-Bhaid Mo'R (kein Klingonisch) vorbei. Auf der Westseite befindet sich ein Abfluss von zwei größeren Lochs, bei dem ich nicht weiß ob dieser Durchwatbar ist, daher die Route über die Ostseite. Weiter Nördlich gibt es eine Stelle wo große Steine im Wasser liegen, an der ich einen Fluss überquere und nun auf einem Weg zur Ortschaft Riconich bin.
Von dort muss ich der Straße bis Kinlochbervie folgen - 8 km - wenn möglich per Anhalter. Dort suche ich mir ein gemütliches Bed and Breakfast - ausgiebig Duschen und am nächsten morgen frisch gestärkt weiter.
Tagesdistanz: 24km (16km zu Fuß)

23.09. Dienstag
Frisch gestärkt geht es weiter über den letzten großen Sandstrand - Sandwood Bay. Je nachdem wie gut mir das hier gefällt, werde ich hier etwas pausieren und mich dann auf den Weg zur Bothy "Strath Chailleach" machen, wo ich die Nacht verbringen werde.
Tagesdistanz: 18km


24.09. Mittwoch
Weiter geht es in Richtung Norden, die Steilküsten entlang hoch bis Cape Wrath - dem eigentlich Ziel der Route. Hier am Leuchturm befindet sich der nördlichste Punkt des britischen Festlandes.
Von hier geht es weiter die Nordküste entlang bis zur nächsten Bothy "Kerveiag", welche direkt am Strand liegt.
Tagesdistanz: 17km


25.09. Donnerstag
Der letzt Tag der Tour: Heute steht der Weg nach Durness an. Es geht weiter die Küste entlang, den Kyle of Durness entlang bis zum River Dionard, wo es eine Brücke gibt. Von dort geht es wieder hoch bis Durness, von wo ich per Bus wieder nach Strathpeffer fahre. Dabei werde ich viele Orte die ich durchwandert habe, per Bus passieren.

Kommentare:

reeny hat gesagt…

Diesmal stehen sogar die "Übernachtungsstellen" fest!

Das letzte Mal schien das ja von dem aktuellen Dunkelheitsgrad oder der jeweiligen Regenstärke abzuhängen.

Ist das nicht ein bissl zu krass und unflexibel geplant? Oder willst du einfach mal eine andere Methode ausprobieren?

Mike hat gesagt…

Nee, die erste Tour war ähnlich in Etappen geplant. Einfach um sich auch Ziele zu setzen wie weit man am Tag ungefähr kommen möchte. Hab aber genug Pufferzeit - kann die Tour um insgesamt drei-vier Tage dehnen falls es nötig ist. Wenns mir also irgendwo gut gefällt oder ich z.B. noch einen Abstecher nach Foinaven machen möchte kann ich das tun :-)