Dienstag, 8. April 2008

Tagestour zum Blackwater River

Nein, der Fluss gehört nicht einer äußerst fragwürdigen Söldnerfirma (vielleicht würden die ja die Highland Rednecks einstellen?) Die Route war eigentlich vollkommen ungeplant. Christian und Anita waren zu Arbeit und ich hatte noch Zeit für eine Tagestour. Also war der Plan eigentlich einfach nur nach Norden bis zur Bahnlinie vorzustoßen "und einfach mal gucken was da ist". Also bin ich gegen 08:00 Uhr morgens mit dem kleinen Daypack, GPS, Kamera einem Päckchen Kekse und einer Wasserflasche aufgebrochen. Erstmal von Strathpeffer den Hang hinauf durch einen kleinen Pfad an einem Golfplatz entlang. Hinter dem Golfplatz traf ich auf einen Weg, oder zumindest sowas ähnliches in Nass. Da es in der Nacht gefroren hatte war die Matsche wenigstens teilweise Hartgefroren und ich kam gut voran. Nach zwei Wegbiegungen sah ich jemanden vor mir, der ein Fahrrad den Weg entlangschob. Kurze Zeit später hatte ihn den älteren Mann eingeholt und hatte mich kurz mit ihm unterhalten was es Interessantes in der Nähe zu sehen gibt - die Blackwater Falls. Kurz über Richtung und Entfernung unterhalten, mit GPS die Richtung angepeilt und los ging es.

Das Gelände war dicht bewaldet, auch mal schön zur Abwechslung. Zusätzlich kam auch noch die Sonne raus und es wurde richtig schön warm. Zeitweise folgte ich über Forstwege, wie diesen hier:
Rechts sieht man eine Brache Fläche. Diese Fläche wurde von einem Sturm vor einiger Zeit komplett umgeworfen. Forstarbeiter hatten zwar schon vieles weggeräumt aber es lag immer noch viel Windwurf am Hang.

Das schöne an GPS-Navigation ist: Man kann sich fast nicht verlaufen. Zwar sollte man sich bei längeren Touren nicht ausschließlich darauf verlassen, aber da ich nur eine Tagestour im näheren Umkreis machte, bin ich diesmal nur nach GPS über kleinste Pfade im Wald gelaufen.

Der Fluss war dann nach rund fünf bis sechs Kilometern erreicht. Und er war wirklich schwarz. Christian hatte mir vorher schon mal Bilder von einem Sommerausflug an den Fluss gezeigt.

Ein paar hunder Meter Flussabwärts waren auch schon die Blackwater Falls erreicht. Hier stürzt der Blackwater River einige Meter gelb schäumend in die Tiefe. Seitlich ist eine Fischtreppe angebracht an der sich zur Laichzeit der Lachse die Wanderung der Fische beochbachten lässt. Dies zieht dann auch massiv Touristen an und ist überregion bekannt.





















Nach einer kurzen Rast und einem kurzen Spaziergang um die Gegend rund um die Fälle gings auch schonwieder zurück. Dabei gings fast den selben Weg zurück den ich gekommen bin. Für einen kurzen Abschlussausflug eine gelungene Tour.


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