Dienstag, 26. Februar 2008

Survivalmesser und Trekking

Eigentlich denke ich, das ein gutes Überlebensmesser zur Outdoorausrüstung dazugehört. Meine Anforderungen an ein Messer, wäre eine möglichst vielseitige Einsetzbarkeit bei allen Arbeiten die in der Wildnis mal auftreten können. Für vieles reicht ein Schweizer Offiziersmesser, aber dann gibt es doch noch mal Dinge, wo eine feste Klinge hilfreich sein kann.

Nach dem neuen Waffengesetz gilt in Deutschland ein Führverbot unter anderem für Messer mit feststehender Klinge über 12 cm Klingenlänge, man darf es also nicht zum Zugriff bereit am Körper tragen. Es gibt aber ausnahmen wenn ein "berechtiges Interesse vorliegt", die schließt z.B. Sport und Brauchtumspflege mit ein. Wenn man nun mit dem großen Trekkingrucksack durch den Wald läuft, ist dieses "berechtigte Interesse" wohl gegeben. Wenn man in der Stadt unterwegs ist, würde ich das Messer wohl trotzdem lieber im Rucksack verstauen, weil ich es dort eh nicht zur Hand brauche.

Über das WHQ-Forum wurde mir ein Link zu einem PDF im Messerforum geschickt, welches noch ganz Hilfreich bei vielen Fragen ist. Hatte erst gedacht das die neue Fassung
des Waffengesetzes im Bezug auf Messer viel restriktiver ist, aber das PDF hat dann doch nochmal vieles klargestellt.

Für UK gelten noch deutlich strengere Richtlinien. Das Thema scheint recht kompliziert, der Gesetzestext spricht zwar auch davon, das ein Messer geführt werden darf, wenn ein guter Grund vorliegt, aber die Auslegung vor Ort scheint eher dahin zu tendieren, das einem das führen eines Messers negativ ausgelegt wird.
Wikipedia und das Messerforum können vielleicht weiterhelfen, ich werde für Schottland auf ein "richtiges" Messer verzichten und mein kleines Schweizer Offiziersmesser mitnehmen.


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