Sonntag, 24. Februar 2008

Ausrüstung - Teil I

Wenn man Tagelang zu Fuß unterwegs ist, gehören bequeme Stiefel wohl zum wichtigsten Ausrüstungsgegenstand. Das ist wohl ein Satz den man oft hört. Aber klingt ja auch sehr sinnig. Daher habe ich mir für diese Tour neue Stiefel gegönnt. Mir gefällt das aussehen von reinen Lederstiefeln nicht so, daher habe ich mich für Goretex-Stiefel entschieden. In der Artikelbeschreibung der Stiefel der Marke Blackhawk tauchen natürlich die üblichen, teilweise nichtssagenden Markennamen von GoreTex® und SympaTex® (was ist der Unterschied? Die Lizenzkosten?), OrthoLite® (atmungsaktiver Schaum), Cordura®, Dri-Lex® (klingt gut, was macht es?) und Vibram®. Auf jeden Fall sind die Stiefel bequem® und wasserdicht® .

Da schwarz bei Stiefeln immer gut aussieht und ich die Stiefel damit auch ganz gut in den Krisengebieten in Dänemark tragen kann, was natürlich nett ist. Sollten sich die Stiefel im langen Praxistest als "doch-nicht-so-toll" herausstellen, werde ich mir nochmal die verschiedenen Meindl-Stiefel anschauen.

Essen ist wichtig. Gerade wenn man Hunger hat.
Daher habe ich mir einen Vielstoffkocher gekauft, welchen es gerade im Internet im Angebot gab. Sonst kosten die Kocher schonmal bis 150 Euro, dieser war von 119,95 € auf 59 € heruntergesetzt. Die Erfahrungsberichte anderer User klangen gut. Bemängelt wurde die Lautstärke.


Natürlich habe ich mir gleich nachdem der liebe DHL-Mann mir das Päckchen gebracht hat eine Flasche Reinbenzin gekauft um den Kocher zu testen. Und ja, der liebevolle Vergleich mit einer Flugzeugturbine ist durchaus treffend ;-).

Verbrauch scheint auch recht niedrig zu sein. Habe dazu eine 1l-Treibstoffflasche gekauft, was wohl etwas groß geraten ist. Naja, Platzmangel habe ich bisher nicht.

Einen weiteren Artikel möchte ich noch beleuchten:

Und zwar eine Lampe. Genauer gesagt eine Stirnlampe. Da ich bei den wilden Abenteuern in der dänischen Heide schon öfters Zelte und Tarps in der Dunkelheit aufbauen musste, empfand ich es immer als sehr störend nicht die Hände freizuhaben, ober mit bloßen Zähnen auf dem kalten Aluminiumgehäuse die Taschenlampe auf dem derzeitig Interessanten Punkt zu lenken.
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Es handelt sich dabei um eine LED-Stirnlampe "Princeton Tec Apex Pro", die sich von zwei CR123 Batterien ernährt. Es gibt die gleiche Lampe auch als Version mit 4 AA Batterien, diese ist aber mit Batterien schwerer. Da es die CR123 Batterien mittlerweile unter 2 €/Stück gibt, ist der Preis inzwischen kein großes Argument mehr. Vorteil der AA Batterien ist natürlich die bessere Verfügbarkeit. An Batterien werde ich zur Sicherheit 10 Stück CR123a mitnehmen, Gewicht ist zu vernachlässigen.

Zur Lampe kann ich bisher nur sagen: Macht helles Licht und sitzt bequem am Kopf. Mehr dazu, sobald die Erfahrung da ist.

Das war Teil I der Ausrüstungsübersicht. Demnächst werde ich noch ein paar Gedanken zum Thema Schlafsack, Rucksack und Nässeschutz schreiben.

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